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Freitag, 20. November 2009

Informatik-Vokabeln Teil 2

HDD (Hard Disc Drive); Fesplatte; en Speichermedium
SSD (Solid State Disc); neuere Art von Festplatten, die mehr Leistung verspricht
Browser Programm zur Darstellung von HTML-Dokumenten,Bsp.: Mozilla FireFox, Google Chrome, Safari, Windows Internet Explorer etc.
HTML (HyperText Markup Language); Programmiersprache um Dokumente mit Hilfe von Browsern darstellen zu lassen
PC (Personal Computer); Recheneinheit, die in (relativ) klein gehaltenen Gehäusen meist in privaten Haushalten und Büros zum Einsatz kommt
(-><- große Recheneinheiten sind zB. Server welche in Betrieben oft ganze Räume füllen)
Notebook "Klapprechner"; PC, der zum mobilen Einsatz konzipiert ist und meist aufklappbar ist

<-Netbook kleinere Art von "Notebook"
Partition wörtl. "Einteilung"; in der Informatik: Aufteilung von Speichermedien (zB. HDD oder SSD) in unabhängige, eigenständige Speicher
Core, wörtl. "Kern"; in Informatik: Rechenzentren in CPUs und GPUs, in denen gleichzeitig unterschiedliche Berechnungen bearbeitet werden können; CPUs haben bis zu 4 reelle und über Hyperthreading 8 virtuelle "Cores" , GPUs momentan mit der ATI Radeon 5870 bis zu 1600 Cores (siehe CPU und GPU im Vergleich)

Das war der 2te Teil,
mfG newNewton!

MSN: j.gorzel@ymail.com

Montag, 16. November 2009

Kühlsysteme in PCs


In diesem Artikel werde ich die Kühlungsarten für Komponenten in PCs beleuchten.

Grundvokabeln sind passive und aktive Kühlung, was bedeutet, dass eine Komponente entweder aktiv und somit mit Lüfter, oder passiv durch den Luftstrom, der von anderen aktiven Kühlkörpern ausgeht gekühlt wird.

Aktive Kühlung bedeutet somit natürlich eine intensivere Kühlung. Daher wird aktive Kühlung an der CPU eingesetzt, welche ohne jenen Kühlkörper nach einigen Sekunden ab ca. 80°C überhitzen würde (-> empfohlen sind meist Temperaturen von 50-60°C! Aber: Je geringer, je besser ;D). Der CPU-Kühler ist meist ein Lüfter auf Kühlrippen, welche die Oberfläche zum Übergang der Wärme-Energie auf die Luft vergrößern. Unter den Kühlrippen ist die Auflagefläche für die CPU. Zwischen CPU und Kühlkörper wird zusätzlich Wärmeleitpaste aufgetragen damit selbst kleinste Unebenheiten ausgeglichen werden.

Eine andere Weise eine CPU zu kühlen ist ein Peltier-Element, welches aber nicht sehr beliebt ist. Das Peltier-Element leitet unter Energiezufuhr vom Netzteil die Wärmeenergie von der Unterseite des Elements auf die Kühlrippen der Oberseite, wo die Energie wieder auf die Luft übergeht. Der große Nachteil eines Peltier-Elements ist, dass man für die nur gering höhere Kühlleistung einen viel "höheren Stromverbrauch" hat (Ich weiß, diese Formulierung wäre im Physikunterricht eine 5 :D ). Der "hohe Stromverbrauch" wird durch den größeren Lüfter des Peltier-Elements und durch das Element selbst hervorgerufen.
Eine passive Kühlung ist nur bei (sehr) alten CPUs möglich, da nur deren Temperatur nicht über ca. 60°C ansteigen würde.

Bei Komponenten, die Normaltemperaturen von unter 40°C haben wird meist passiv gekühlt. Beispiele sind z.B. Chipsätze auf Motherboards wie North- und Southbridge. Bei einer passiven Kühlung wird meist ein einfacher Kühlkörper verwendet, der durch Kühlrippen die Oberfläche vergrößert um (wie beim CPU-Kühler) eine höhere "Abtragung" der Wärme zu bewirken.
Diese "Abtragung" basiert aber auf dem Luftstrom im PC.
Dieser Luftstrom wird hervorgerufen durch die Gehäuselüfter, die meist die identische Positionen haben: Ein Lüfter sitzt an der Vorderseite, unten und der andere hinten, oben. Es können natürlich auch mehr Lüfter verbaut werden, die dann für einen größeren Luftstrom sorgen.

Zu beachten bei Gehäuselüftern ist das Druckverhältnis. Gibt es mehr Lüfter die Luft in das Gehäuse "pumpen" besteht ein Überdruck, der sich schlecht auf die Temperaturen auswirkt, da die warme Luft nur ungenügend ausgesaugt wird. Sind mehr Lüfter zum "Aussaugen" vorhanden, so ist ein Unterdruck im Gehäuse. Unterdruck ist zwar nicht ideal, aber besser als Überdruck und sollte bei Luftlöchern am Gehäuse keine Probleme machen. Die idealste Lösung ist natürlich ein Gleichgewicht von heraussaugenden und hineinpumpenden Lüftern.

Ein von mir noch nicht benanntes Konzept zu kühlen ist "Heatpipe". Heatpipe wird sowohl in Notebooks verwendet, die möglichst schmal ausfallen sollen und wird auch oft zum Verbinden von passiven Chipsatzkühlern genutzt (siehe Bild). Heatpipes werden auch in CPU-Külern eingesetzt, um die Wärme zusätzlich über die Pipes an die äußeren Stellen der Kühlrippen zu leiten. Wie Heatpipe funktioniert, kann Wikipedia allerdings besser als ich erklären ;D
mfG newNewton!

MSN: j.gorzel@ymail.com