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Montag, 16. November 2009

Kühlsysteme in PCs


In diesem Artikel werde ich die Kühlungsarten für Komponenten in PCs beleuchten.

Grundvokabeln sind passive und aktive Kühlung, was bedeutet, dass eine Komponente entweder aktiv und somit mit Lüfter, oder passiv durch den Luftstrom, der von anderen aktiven Kühlkörpern ausgeht gekühlt wird.

Aktive Kühlung bedeutet somit natürlich eine intensivere Kühlung. Daher wird aktive Kühlung an der CPU eingesetzt, welche ohne jenen Kühlkörper nach einigen Sekunden ab ca. 80°C überhitzen würde (-> empfohlen sind meist Temperaturen von 50-60°C! Aber: Je geringer, je besser ;D). Der CPU-Kühler ist meist ein Lüfter auf Kühlrippen, welche die Oberfläche zum Übergang der Wärme-Energie auf die Luft vergrößern. Unter den Kühlrippen ist die Auflagefläche für die CPU. Zwischen CPU und Kühlkörper wird zusätzlich Wärmeleitpaste aufgetragen damit selbst kleinste Unebenheiten ausgeglichen werden.

Eine andere Weise eine CPU zu kühlen ist ein Peltier-Element, welches aber nicht sehr beliebt ist. Das Peltier-Element leitet unter Energiezufuhr vom Netzteil die Wärmeenergie von der Unterseite des Elements auf die Kühlrippen der Oberseite, wo die Energie wieder auf die Luft übergeht. Der große Nachteil eines Peltier-Elements ist, dass man für die nur gering höhere Kühlleistung einen viel "höheren Stromverbrauch" hat (Ich weiß, diese Formulierung wäre im Physikunterricht eine 5 :D ). Der "hohe Stromverbrauch" wird durch den größeren Lüfter des Peltier-Elements und durch das Element selbst hervorgerufen.
Eine passive Kühlung ist nur bei (sehr) alten CPUs möglich, da nur deren Temperatur nicht über ca. 60°C ansteigen würde.

Bei Komponenten, die Normaltemperaturen von unter 40°C haben wird meist passiv gekühlt. Beispiele sind z.B. Chipsätze auf Motherboards wie North- und Southbridge. Bei einer passiven Kühlung wird meist ein einfacher Kühlkörper verwendet, der durch Kühlrippen die Oberfläche vergrößert um (wie beim CPU-Kühler) eine höhere "Abtragung" der Wärme zu bewirken.
Diese "Abtragung" basiert aber auf dem Luftstrom im PC.
Dieser Luftstrom wird hervorgerufen durch die Gehäuselüfter, die meist die identische Positionen haben: Ein Lüfter sitzt an der Vorderseite, unten und der andere hinten, oben. Es können natürlich auch mehr Lüfter verbaut werden, die dann für einen größeren Luftstrom sorgen.

Zu beachten bei Gehäuselüftern ist das Druckverhältnis. Gibt es mehr Lüfter die Luft in das Gehäuse "pumpen" besteht ein Überdruck, der sich schlecht auf die Temperaturen auswirkt, da die warme Luft nur ungenügend ausgesaugt wird. Sind mehr Lüfter zum "Aussaugen" vorhanden, so ist ein Unterdruck im Gehäuse. Unterdruck ist zwar nicht ideal, aber besser als Überdruck und sollte bei Luftlöchern am Gehäuse keine Probleme machen. Die idealste Lösung ist natürlich ein Gleichgewicht von heraussaugenden und hineinpumpenden Lüftern.

Ein von mir noch nicht benanntes Konzept zu kühlen ist "Heatpipe". Heatpipe wird sowohl in Notebooks verwendet, die möglichst schmal ausfallen sollen und wird auch oft zum Verbinden von passiven Chipsatzkühlern genutzt (siehe Bild). Heatpipes werden auch in CPU-Külern eingesetzt, um die Wärme zusätzlich über die Pipes an die äußeren Stellen der Kühlrippen zu leiten. Wie Heatpipe funktioniert, kann Wikipedia allerdings besser als ich erklären ;D
mfG newNewton!

MSN: j.gorzel@ymail.com

Donnerstag, 12. November 2009

Meine Kabelführung

In diesem Beitrag zeige ich euch mein "Kabel-Management"!
Ich werde euch Bilder und Tricks verraten, wie man seine Kabel übersichtlich und versteckt führen kann!

In diesem Bild seht ihr die Kabelführung hinter meinem Motherboard. In diesem Bereich können die Kabel ruhig mittig durch das Gehäuse laufen, da man durch eine Scheibe nur das Motherboard sieht und nicht die Kabel dahinter. Man sollte jedoch aufpassen, nicht zuviele Kabel zu bündeln, da es dann an dieser Stelle zu Problemen mit dem Einbauen des Sidepanels (Gehäusewand) kommen kann. Ebenfalls behindern dickere Kabel (wie zB. die vom Netzteil) das Einsetzen des Sidepanels.

Auf diesem Bild ist der Bereich der Laufwerke gezeigt. In diesem Bereich sollte man aufpassen nur das Nötigste durch die Mitte laufen zu lassen und den Rest der Kabel am Rand zu platzieren. Durch die gesammelten S-ATA-, Netztel- und evtl. auch IDE-Kabel entstehen an dieser Stelle Engpässe, die aber nicht durch eine Scheibe gesehen werden.
Bei den Kabeln zu den DVD- und CD-Laufwerken sollte man aber beachten, diese so kurz wie möglich im zu sehenden Bereich zu halten. Meint, dass man die Kabel (wie im Bild; obere Hälfte) gleich hinter die Laufwerksschächte führen sollte.

Hier ist aber der wichigste Trick: Kabelbinder! Benuzt reichlich Kabelbinder um Kabelstränge zusammen zu fassen und zu fixieren!
Ob sich UV-aktiver Kabelbinder lohnt, lest ihr übrigens hier!
Im Bild ist auch zu sehen, wie ich ein USB- und ein Lüfterkabel "gesleevet" habe. Ein Artikel dazu befindet sich hier. Alles in Allem sieht es einfach besser und übersichtlicher aus, wenn man seine Kabel zu Strängen zusammenfasst und bestimmte Regeln einhält.

Oder meint Ihr, dass hier irgendwelche Kabel stören? :D


Sry für die schlechte Qualität der Bilder! :D

mfG newNewton!





MSN:j.gorzel@ymail.com

Mittwoch, 11. November 2009

Testbericht: Das Sleeven von Kabeln

Ich habe mich am Sleeven versucht und, wie ich finde recht beschauliche Ergebnisse erzielt:

-> Sry für die schlechte Qualität des Bildes (Handy-Kamera) ;)

Das Produkt von InLine hat mich jedoch nicht überzeugt, denn die Schläuche frannsen leicht aus, die "Sleeves" reißen bei Hitze (die aber nötig ist für die Schrumpfschläuche) und die Schrunmpfschläuche hätten auch in noch mehr Größen mitgeliefert werden sollen.
Das Sleeven an sich erweist sich nicht als schwer, vorrausgesetzt man bekommt das ganze Kabel aus dem Gehäuse. Ich hatte so meine Probleme, die Kabel von Power-und Restart-LED und Taster zu bergen...
Alles in Allem ist das "Sleeven" an sich zu empfehlen, wenn man wie ich eine Scheibe im Gehäuse sein Eigen nennen kann! Das Produkt von Inline kann ich aber nicht empfehlen! ->Nehmt lieber die Produkte, die in dem Tutorial von Shibi (letzter Post bezüglich "Meine Pläne zu sleeven") sind!
mfG newNewton!

MSN: j.gorzel@ymail.com